Jahrgang 2020/21

46 Bewerbungen für Spiel-, Animations- und Dokumentarfilme für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren gingen in diesem Jahr ein. Eine elfköpfige Fachjury wählte am 11. und 12. Mai 2020 die fünf vielversprechendsten Projekte aus, die einen Zuschuss von jeweils 20.000 Euro für die Autor*in und 5.000 Euro für die Produzent*in für die Stoffentwicklung bekommen.

Die geförderten Projekte sind:

DER KNALL – Dokumentarfilm mit Animationen

Autor*in: Lola Randl (Gerswalde)

Produktion: Philipp Pfeiffer, Tohuwabohu GmbH (Berlin)

Die Brüder Josef und Alois nehmen uns an die Hand: Durch ihre Augen entdecken wir die Welt, in der wir leben, neu. Von der kleinsten Kleinigkeit bis zum großen Ganzen. Vom heimischen Garten bis zu Reisen in die weite Welt. In dokumentarischen und animierten Bildern nimmt „Der Knall“ das Verhältnis von Mensch und Natur, aber auch der Menschen untereinander unter die Lupe.

KÄPT’N SCHNAPSFURZ – Spielfilm

Autor*innen: Bettina Börgerding und David Grunschka (Berlin)

Produktion: Claus Boje, Boje Buck Produktion GmbH (Berlin)

Pepe (7) wächst in einer Idylle auf: Auf dem Festivalgelände zwischen Bauwagen kann er seiner Fantasie von den Holzpiraten freien Lauf lassen. Schule und die Kinder dort sind nicht sein Ding, deshalb geht Pepe auch nicht mehr hin. Doch dann verflucht ihn das Monster Flimmsäg und alles geht den Bach runter: Pepes Schulschwänzen fliegt auf, Mama und Papa streiten sich – und dann zieht Mama sogar aus. Also wird Pepe zum gefürchteten Piraten Käpt’n Schnapsfurz. Gemeinsam mit seiner fantastischen Crew und zwei richtig echten Freunden nimmt er es mit Flimmsäg auf!

SEE ME DANCE – Spielfilm

Autor*in: Carolin Hecht (Unterföhring)

Produktion: Eva Holtmann, Bantry Bay Productions GmbH (Köln)

Nele und Tom – das sind zwei Aliens, die aufeinandertreffen. Nele liebt Musik und hat schon getanzt, da konnte sie noch gar nicht richtig laufen. Tom ist seit seiner Geburt gehörlos und hat oft das Gefühl eher durchs Leben zu stolpern. Er möchte mehr vom Leben, als das, was seine Eltern für möglich halten. Als die Welten von Nele und Tom in der Schule aufeinander prallen, beginnen sie statt der Unterschiede ihre Gemeinsamkeiten zu entdecken. Sie finden eine Sprache, die sie beide sprechen: das Tanzen. Schritt für Schritt lernen sie, dass Kommunikation mehr ist, als nur Worte zu verstehen. Und dass man, um seinen eigenen Weg zu finden, auch manchmal neue Wege gehen muss.

SILBERSEE – Spielfilm

Autor: Stefan Gieren (Lemgow)

Produktion: Albert Schwinges, StoryBay UG (Salzwedel)

André (12) zieht mit seiner Mutter in die Altmark. Für den Jungen aus der Großstadt ist das die Höchststrafe. Das Dorf am Grünen Band, dem ehemaligen Todesstreifen zwischen Ost- und Westdeutschland, ist der trostloseste Ort der Welt! Zum Glück findet er Anschluss zur Detektivbande der Dorfkinder. Doch ein Streit mit einer rivalisierenden Bande sorgt für zerstörte Unterschlupfe und geklaute Heiligtümer. Als André nachts auf der Lauer liegt, um den Feinden eine Falle zu stellen, entdeckt er im Wald gleißendes Licht und Männer in Schutzanzügen. Am nächsten Tag ist an der Stelle ein mysteriöser Silbersee entstanden. André muss die Banden einen, um das Rätsel des Silbersees zu lösen und ihre Heimat zu retten.

WUNSCHZETTEL – Spielfilm

Autoren: Ali Hakim, Max König und Raoul Reinert (Hamburg)

Produktion: Raoul Reinert, Cuckoo Clock Entertainment GmbH & Co. KG (Hamburg)

Die zwölfjährige Nele erfährt vom Wunschzettel ihrer todkranken Schwester Emma. Doch sie schafft es nur wenige Wünsche mit ihr umzusetzen. Als Emma stirbt, driftet die Familie in Trauer auseinander. Allerdings kann Nele mithilfe ihres verrückten Onkels schließlich ihre Eltern und ihre ältere Schwester überzeugen, gemeinsam Emmas letzte Wünsche zu erfüllen. Es beginnt ein abenteuerlicher Roadtrip voller scheinbar unmöglicher Wünsche und skurrilen Situationen, der die Familie wieder zusammenbringt.

Herzlichen Glückwunsch!